Aktuelle News

Könitz wurde und ist auch heute noch durch den Bergbau geprägt. Seit etwa 1100 ist Bergbau in Könitz nachweisbar. Es wurde sowohl Kupfer- als auch Eisenerz abgebaut. Der Kupferbergbau nahm jedoch stetig ab und Ende des 18. Jh. wurde fast nur noch Eisenerz abgebaut. Ab 1830 beginnt der Schwerspatabbau, 1910 war dessen Blütezeit. 1920 wurde eine Drahtseilbahn zum Bahnhof für den Transport von Eisenerz zur Maxhütte Unterwellenborn gebaut.

Mit Schließung der Schwerspatgrube 1964 war der untertägige Bergbau in Könitz Geschichte. Jedoch begleiten die Relikte des Bergbaus den Ort bis in die heutige Zeit und die Arbeit der Bergsicherung ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

 

Wir laden Sie ein  zur Präsentation der 3. Könitzer  Hefte- Reihe am 23. Mai 2019.

Beginn: 19.00 Uhr, Vortragsraum, Eintritt: 2.00 €

 

Heide-Marie Lämmerzahl

Bergbau- und Heimatmuseum Könitz

Buchaer Str. 1

07333 Unterwellenborn OT Könitz

Tel. 036732 20 786

Folgende Events und Aktionstage stehen nun fest im Programm des Landschaftspflegeverbandes und werden kostenfrei angeboten.

Samstag, 15.06.2019
SENSENMÄHKURS im "Dreba-Plothener-Teichgebiet"
Gemeinsam mit Sensenlehrer Mario Knoll mähen und beräumen wir die Wiese am Scheibenteich zwischen Knau und Plothen.
8-15 Uhr, Sensen und Werkzeug werden zur Verfügung gestellt. Eigene Sensen können gern zur Begutachtung mitgebracht werden.

Dienstag, 09. & Mittwoch, 10.07.2019
STREUOBSTSCHNITT-EVENT auf der Kirschwiese bei Burgk/Schleiz im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale
Die Kirschbäume der Streuobstwiese unweit des Schlosses Burgk an der Saale bedürfen dringend einer Pflege. Unter fachkundiger Anleitung von Baumwartin Ariane Viller sollen die Bäume gepflegt werden und die Streuobstwiese erhalten. Die Teilnehmer bekommen den fachgerechten Obstbaumschnitt praxisnah und einprägsam vermittelt.
Dauer: jeweils 9-15 Uhr, auch tageweise Teilnahme möglich.

Gern können unterstützend Leitern, Schutzhelme, Sicherheits-Spanngurte, Hacken, Sägen & Hochentaster mitgebracht werden. Erntebehälter für Süßkirschen nicht vergessen.

27.07. - 07.08.2019
Internationales SOMMERCAMP für die Vielfalt in Titschendorf / Wurzbach
Gemeinsames Anpacken bei der Bergwiesenmahd und Heidepflege im Grünen Band. Lernen Sie das Mähen mit der Sense und das Dengeln vom anerkannten Sensenlehrer Mario Knoll und genießen Sie gleichzeitig Natur pur im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale! Jeder kann dabei sein – egal ob alt oder jung oder mit der ganzen Familie. Auch tageweise. Gern kann die eigene Sense zur Begutachtung mitgebracht werden.
Unterkunft (begrenzte Plätze), Grundverpflegung und Sensen werden gestellt!

 

Alle Infos und die Anmeldung unter: Landschaftspflegeverband "Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale" e.V., Breite Straße 20, 07381 Pößneck, Tel.: 03647 / 419101, Mail: info@lpv-schiefergebirge.de, www.lpv-schiefergebirge.de

Durch diese Baumaßnahme im Bereich der Zufahrtsstraße zur Friedensburg kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen kommen. Wanderer, die den Kinderweg in Leutenberg erkunden wollen, bitten wir, auf die Beschilderungen und Absperrungen in diesen Bereichen zu achten.

Die geplante Bauzeit beträgt 7 Monate. Während dieser Zeit ist die Zufahrt zur Fachklinik nur eingeschränkt möglich und für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Der Parkplatz/Burgstraße ist gesperrt.

Informationen zum Kinderweg in Leutenberg finden Sie hier: http://www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de/files/15374E452FD/Kinderweg%20.pdf

 

Wandern Sie auf dem Kinderweg vom Leutenberger Marktplatz bis zum Naturpark-Haus und erleben Sie einen entspannten Nachmittag in den NaturParkWelten oder entlang der Sormitz auf dem Sormitzweg bis zu einem Haltepunkt der Sormitztalbahn. Eine Rückfahrt mit dem Zug eröffnet neue Perspektiven und Blickwinkel in das idyllische Sormitztal. Mit etwas Glück sehen Sie eine Wasseramsel im Bach oder einen Feuersalamander am Weg. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in der Stadt Leutenberg und auch im OT Grünau sowie in der Stadt Wurzbach.

Am Donnerstag, dem 27.06.2019 laden wir in Kooperation mit dem LPV Thüringer Schiefergebirge und dem Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth unter dem Titel „Weltgeschichte am Gartenzaun – der Eiserne Vorhang im Dorfbach“ zu einer Veranstaltung ein.

Der Vormittag steht, um 9:30 beginnend, im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth ganz im Zeichen der Grenzgeschichte. Mödlareuth ist ein Ort der beidseitig des bayerisch-thüringischen Grenzbachs Tannbach entstand und somit schon immer zu zwei Herrschafts- und Verwaltungsgebieten gehörte. Dies führte mit dem Ausbau der innerdeutschen Grenze dazu, dass der Ort in seiner Mitte entlang des Tannbachs durch eine Mauer getrennt war. Das brachte ihm den Beinamen „Little Berlin“ ein. Teile der Grenzbefestigungen sind noch immer erhalten und bei einer Präsentation des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth können die Besucher hautnah und am „lebendigen“ Beispiel einen Eindruck der deutschen Teilung bekommen.

Für Interessierte geht es nach einer Mittagspause dann gegen 12:30 Uhr mit Wiebke Preußer vom Landschaftspflegeverband auf dem Kolonnenweg entlang des Tannbachs ins Grüne Band. Hier kann bei einem Arbeitseinsatz tatkräftig zum Erhalt des Naturraums Grünes Band zwischen Mödlareuth und Töpen beigetragen werden.

                                                                                                          

Titel:                             „Weltgeschichte am Gartenzaun – der Eiserne Vorhang im Dorfbach“

Datum:                          Donnerstag, 27. Juni 2019

Uhrzeit:                        ab 9:30 Uhr

Treffpunkt:                   Museum Mödlareuth

 

Details und weitere Angebote zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Stiftungswebsite unter: 
https://www.stiftung-naturschutz-thueringen.de/30-jahre-gruenes-band.html

 

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe können Sie >>HIER<< herunterladen.

 

Wir als Stiftung Naturschutz Thüringen würden uns freuen, zahlreiche Besucher bei den Veranstaltungen begrüßen zu können. Der Eintritt ist frei!

 

 

 

Hintergrund:

Wo früher Stacheldraht und Minen herrschten, regiert heute die Natur. Ein einzigartiger Biotopverbund ist dort entstanden, wohin Jahrzehnte lang niemand einen Fuß zu setzen wagte. Braunkehlchen, seltene Heuschrecken oder wunderschöne Orchideen haben von der unmenschlichen Grenze profitiert und sollen nun ihren Lebensraum behalten, während gleichzeitig die Menschen das GRÜNE BAND als Erinnerungslandschaft erleben.

Seit 2010 hat die Bundesrepublik Deutschland ca. 4000 Hektar Flächen am GRÜNEN BAND an die Stiftung Naturschutz Thüringen übertragen. Die Übertragung ist mit der Pflicht verbunden, das GRÜNE BAND sowohl als einmaligen national bedeutenden Biotopverbund als auch als geschichtliches Mahnmal zu erhalten und zu entwickeln.

Das Grüne Band ist seit 11. Dezember 2018 als Nationales Naturmonument geschützt und die Stiftung Naturschutz Thüringen als Trägerin beauftragt, womit für die SNT eine besondere Verantwortung für das Grüne Band einhergeht. Gleichzeitig sehen wir diese Aufgabe als Herausforderung, die Entwicklung dieses einzigartigen Biotopverbundes  noch intensiver zu gestalten. Dabei bauen wir auf die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Akteuren des behördlichen, aber auch des ehrenamtlichen Naturschutzes, des Denkmalschutzes und der Grenzstätten sowie der örtlichen Partnern

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