Aktuelle News

Unter dem Motto "Blumen säen und Insekten schützen" verschenkt das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz bis zu drei Samentüten bienenfreundlicher Blühmischungen an alle, die mehr Vielfalt insbesondere für Wildbienen in ihr Zuhause bringen möchten. Bestellungen sind hier möglich.

"Egal ob auf dem Balkon, auf dem Fensterbrett, am Haus, im Garten: Verschönern Sie Ihre Umgebung mit einem Nutzen für Alle: Mit Blütenpflanzen (etwa Malven, Wiesensalbei, Akelei, ungefüllte Rosen, Lavendel, Katzenminze, Melisse) oder Küchenkräutern (Oregano, Salbei, Thymian). Verzichten Sie bei der Pflege auf Pflanzenschutzmittel. Auch weniger Versiegelung und der Verzicht auf Schottergärten helfen. Verwandeln Sie Vorgärten möglichst in eine Oase für Insekten. So einfach werden Sie Artenschützer:in."

Weitere Informationen zur Aktion sowie Fakten zum Artenschwund finden Sie auf der Webseite des Umweltministeriums

Newsniöld -  Förderverein Kunst in Kamsdorf

Der Förderverein Kunst in Kamsdorf e.V. lädt ein zum DIALOG DER KÜNSTE am 11. Juni 2022:

15.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung
mit Werken regionaler Künstler und Bildhauer aus den USA und den Künstlern selbst

Erleben Sie eine KLANGPROZESSION des Ensembles für intuitive Musik aus Weimar.
Entdecken Sie die Wechselwirkung der musikalischen und bildnerischen Kunstwerke. Nehmen Sie teil am unbestimmten Hin und Her zwischen Hören und Sehen.

Für Getränke ist gesorgt. Es wird kein Eintritt erhoben. Ihren Beitrag für die Begleichung der Kosten können Sie durch den Erwerb kleiner bildkünstlerischer Originale (z.B. Karten) aus dem Atelier Kunstraum Kamsdorf leisten.

Mehr Informationen über die Künstler finden Sie unter: https://www.kunstraumkamsdorf.de/index.php/demnaechst

Newsniöld -  NNL e.V.

Schutzgebiete sind ideale Orte, um die Natur zu entdecken, zu erleben und sich mit ihr verbunden zu fühlen. In einem immer stärker urban geprägten Europa können die Menschen sich an diesen Orten wirklich erden und fühlen, dass auch sie Teil der Natur sind.

Anlässlich des Europäischen Tags der Parke lädt der Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale auch in diesem Jahr in das kleine Städtchen Wurzbach für eine gemeinsame Rundwanderung über 15 Kilometer und anschließendes gemütliches Beisammensein ab 14 Uhr mit Kaffee, Kuchen und Herzhaftem vom Grill am Hammersaal Wurzbach (Benignengrün 5). Unterwegs lernen Wissbegierige die Besonderheiten der Region kennen, erfahren mehr über die Tradition der Sommerfrische, das Goldvorkommen im Schiefergebirge sowie das ehemalige Rennsteig-Casino. Um 9 Uhr geht es los. Treffpunkt ist ebenfalls am Hammersaal.

Neu in diesem Jahr: Gemeinsames Gewinnspiel aller Nationalen Naturlandschaften (NNL) in Deutschland. Unter dem diesjährigen Motto „Wir sind Natur – entdecken, erleben, verbunden fühlen“ stellen die beiden Dachverbände Verband Deutscher Naturparke e.V. und NNL e.V. die denkwürdigsten Momente aller Teilnehmenden in und mit der Natur in den Mittelpunkt.

Seid dabei und macht mit! Das Foto-Gewinnspiel bietet die gute Gelegenheit, in der Natur unterwegs zu sein und mit einem eigenen Foto und Zitat zum Ausdruck zu bringen, was euren Lieblingsplatz im Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale so einzigartig macht. Wer ein Foto mit einem Zitat einsendet, hat die Chance auf attraktive Gewinne. Alle Teilnahmebedingungen finden sich auf der Website der Nationalen Naturlandschaften: https://nationale-naturlandschaften.de/meinennl

„‚Machbar‘ wirst Du am Start sagen, ‚fordernd‘ an den steilen Rampen, ‚Wahnsinn‘ an den Ausblicken, ‚schick‘ wenn du die Trophäe holst und ‚hätt‘ ich nicht gedacht‘ wenn du nach Hause fährst.“ Im Thüringer Schiefergebirge locken zwei neue Mountainbike-Touren Radsportbegeisterte in den Naturpark. Die Schiefergebirgstrophy verbindet sportliche Herausforderung mit herausragenden Landschaftserlebnissen, Geschichte und Kulinarik.

Auf Initiative von engagierten Mountainbikern der Region und durch die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Leutenberg und der Naturparkverwaltung Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale wurde mit der Schiefergebirgstrophy ein neues Angebot für Mountainbiker geschaffen. Die bestens ausgeschilderten Touren bieten sensationelle Blicke auf den Hohewarte-Stausee sowie Einblicke in die innerdeutsche Geschichte am heutigen „Grünen Band“ bevor sie sich in der Stadt Leutenberg kreuzen. Nach sechs bis acht Stunden sportlicher Meisterleistung begrüßt Leutenberg, die Stadt der sieben Täler, die Biker mit einem einzigartigen Flair und Thüringer Gastlichkeit. Wer die schöne Trophäe aus Leutenberger Muschelkalk und Thüringer Schiefer sein Eigen nennen möchte, quittiert seine Fahrt an zehn Stempelstellen und weist damit nach, dass er beide Touren in 36 Stunden bewältigen konnte.

Das Gesamtvorhaben wird zu großen Teilen realisiert durch die finanzielle Beteiligung des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz, über die Naturparkverwaltung Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale.

Weitere Informationen gibt es unter www.schiefergebirgstrophy.de sowie auf Instagram und Facebook.

 

Kontakt:

Stadtverwaltung Leutenberg

Markt 1

07338 Leutenberg

Tel. 036734/2310

Fax 036734/23126

Newsniöld -  Marika Hauptmann

Auf die Spurensuche begaben sich unsere ZNL (Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer:innen) und geladene Naturpark-Freunde. Die Veranstaltung war Teil der laufenden ZNL-Weiterbildungsreihe, um die Zertifizierung als Botschafter des Naturparks Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale aufzufrischen. Menschen auf den Führungen zu begeistern, für AHA-Momente zu sorgen bzw. auch den einen oder anderen Irrglauben aufzudecken, dafür sind sie regelmäßig im Einsatz. Durch den spannenden und erlebnisreichen Abend führte Marcus Orlamünder, der NABU-Projektkoordinator für das „Bibermanagement in Thüringen“.

Auch in Thüringen fühlt sich der scheue Nager seit 2007 wieder wohl. Langsam aber stetig breitet er sich an der Saale, Werra und Unstrut, Ilm, Rodach und weiteren aus. Er kommt zurück in seine alten Lebensräume, bevorzugt naturnahe Abschnitte an Gewässern und arrangiert sich auch mit der vom Menschen stark veränderten Kulturlandschaft. Der pelzige Geselle sorgt allerdings an vielen Stellen für Unmut. Ist er doch der einzige, der Bäume fällen und Brücken bauen darf, ohne vorher einen Antrag stellen zu müssen. Dass der Baumeister durch seine Grabungen, Dämme bauen, Benagen und Fällungen von Gehölzen neue Lebensräume schafft und damit zur Rettung der Biodiversität beiträgt, ist nur wenigen bekannt.

Der Glaube, es handle sich um einen ungewollten Einwanderer, ist nicht selten gegenwärtig. Blicken wir 400 Jahre zurück, prägte das Pelztier bereits damals unsere Landschaft. Die starke Bejagung führte zur Ausrottung, und das nicht nur in Thüringen. Zum einen wurde aus den Drüsensäcken das begehrte Bibergeil gewonnen, das als Heilmittel Anwendung fand. Zum anderen war er aufgrund seines dichten Fells für die Pelzindustrie von Interesse. In Nordamerika wurde der Handel sogar bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Wert des Biberfells ausgerichtet und es galt als akzeptiertes Zahlungsmittel. Ein dritter Aspekt war seine Einstufung als Fischfleisch, wodurch er in Fastenzeiten als Alternative verzehrt werden durfte. Viele Jahre hat es gedauert, bis die letzten Überlebenden den Weg nach Thüringen zurückgefunden haben. Heute ist der Biber eine streng geschützte Art. Im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG in Deutschland) und der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ist verankert, dass die Tiere weder gefangen noch getötet werden dürfen. Unter Schutz stehen ebenso ihre Dämme und Bauten.

Für den Fall, dass er doch problematische Bauaktionen gestartet hat, lassen Sie sich gerne beraten und wenden sich an: Marcus Orlamünder Biberberater & Projektkoordinator Bibermanagement in Thüringen Tel: 03641/605704 oder unter Marcus.Orlamuender@NABU-Thueringen.de

Neben zahlreichen Fraßspuren an den Bäumen, abgenagten Stämmen und ersichtlichen Biberpfaden fanden die Teilnehmer:innen auch Biberrutschen, Pfotenabdrücke und Markierungsstellen mit dem unverkennbaren Duft des Bibergeils. Zahlreiche Informationen über die Lebensweise des Bibers, sein Wander- und Revierverhalten und die Konflikte in der Landschaft füllten den Abend. Die besonderen Highlights werden für alle vermutlich die Besuche der Biber sein, die dreimal vorbei schwammen, sich an Land zeigten und die gesamte Gruppe schlichtweg faszinierten.

Haben Sie Lust bekommen, mehr über das Leben des Bibers zu erfahren? Dann melden Sie sich gerne bei der Zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Marion Zapf. Neben ihren Wanderungen auf dem Bienenlehrpfad bietet sie auch Bibererkundungstouren an.
Kontakt: Marion Zapf 03671-513649 marion.zapf@lindenbachhof.de

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