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Der Eintritt ist frei. Das Hörspiel dauert ca. 30 Minuten und wurde vom Kinderbuchautor Paul Kettel verfasst.
Es lädt ein die Schieferdorfgemeinschaft Schmiedebach e.V. 

Anmelden und Plätze reservieren können Sie im Gasthaus "Zur Linde" in Schmiedebach unter: 036653/22252

 

Könitz wurde und ist auch heute noch durch den Bergbau geprägt. Seit etwa 1100 ist Bergbau in Könitz nachweisbar. Es wurde sowohl Kupfer- als auch Eisenerz abgebaut. Der Kupferbergbau nahm jedoch stetig ab und Ende des 18. Jh. wurde fast nur noch Eisenerz abgebaut. Ab 1830 beginnt der Schwerspatabbau, 1910 war dessen Blütezeit. 1920 wurde eine Drahtseilbahn zum Bahnhof für den Transport von Eisenerz zur Maxhütte Unterwellenborn gebaut.

Mit Schließung der Schwerspatgrube 1964 war der untertägige Bergbau in Könitz Geschichte. Jedoch begleiten die Relikte des Bergbaus den Ort bis in die heutige Zeit und die Arbeit der Bergsicherung ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

 

Wir laden Sie ein  zur Präsentation der 3. Könitzer  Hefte- Reihe am 23. Mai 2019.

Beginn: 19.00 Uhr, Vortragsraum, Eintritt: 2.00 €

 

Heide-Marie Lämmerzahl

Bergbau- und Heimatmuseum Könitz

Buchaer Str. 1

07333 Unterwellenborn OT Könitz

Tel. 036732 20 786

Kann man noch unbeschwert in den Wald gehen? Was können Weidetierhalter tun? Welche Chancen, Risiken und Lösungen gibt es für eine möglichst konfliktarme Rückkehr des Wolfes?

"Der Wolf ist 150 Jahre nach seiner Ausrottung neu für uns alle und es gibt viele Fragen. Wir nehmen das ernst. Deshalb haben wir eine Informationsveranstaltung organisiert. Wir wollen konkretes Wissen und Fakten vermitteln", erklärt die Leiterin der Naturparkverwaltung Christine Kober. Heute ist die Meinung über den Wolf ambivalent. Manche haben das Bild vom Wolf aus Märchen wie "Der Wolf und die sieben jungen Geißlein" oder "Rotkäppchen" vor Augen, aber viele Kinder rufen auch voll Selbstbewusstsein im Kinderspiel "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?" aus voller Kehle "Niemand!"

Für Wanderer und Menschen, die oft im Wald unterwegs sind, wird auch die Frage erörtert, wie man sich richtig verhalten sollte bei unerwarteten Begegnungen mit einem Wolf. Weitere Themen sind Artenschutz und die Anwendung der Förderrichtlinie Wolf für die Halter von Weidetieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, konkrete Nachfragen u.a. auch zur Antragsstellung zu besprechen.

Als Referent wird Herr Jens Hermann vom Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) auftreten. Herr Hermann ist bei der Bewilligungsbehörde für Anträge auf Förderung von Präventionsmaßnahmen und Schadensregulierung hinsichtlich Wolf und Luchs der Ansprechpartner. Diese öffentliche Veranstaltung richtet sich an Landwirtschaftsbetriebe, Hobbytierhalter, interessierte Bürgerinnen und Bürger, Touristiker, Förster, Jäger und Mitglieder der Hegegemeinschaft. Der Eintritt ist frei.

Am Donnerstag, dem 27.06.2019 laden wir in Kooperation mit dem LPV Thüringer Schiefergebirge und dem Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth unter dem Titel „Weltgeschichte am Gartenzaun – der Eiserne Vorhang im Dorfbach“ zu einer Veranstaltung ein.

Der Vormittag steht, um 9:30 beginnend, im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth ganz im Zeichen der Grenzgeschichte. Mödlareuth ist ein Ort der beidseitig des bayerisch-thüringischen Grenzbachs Tannbach entstand und somit schon immer zu zwei Herrschafts- und Verwaltungsgebieten gehörte. Dies führte mit dem Ausbau der innerdeutschen Grenze dazu, dass der Ort in seiner Mitte entlang des Tannbachs durch eine Mauer getrennt war. Das brachte ihm den Beinamen „Little Berlin“ ein. Teile der Grenzbefestigungen sind noch immer erhalten und bei einer Präsentation des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth können die Besucher hautnah und am „lebendigen“ Beispiel einen Eindruck der deutschen Teilung bekommen.

Für Interessierte geht es nach einer Mittagspause dann gegen 12:30 Uhr mit Wiebke Preußer vom Landschaftspflegeverband auf dem Kolonnenweg entlang des Tannbachs ins Grüne Band. Hier kann bei einem Arbeitseinsatz tatkräftig zum Erhalt des Naturraums Grünes Band zwischen Mödlareuth und Töpen beigetragen werden.

                                                                                                          

Titel:                             „Weltgeschichte am Gartenzaun – der Eiserne Vorhang im Dorfbach“

Datum:                          Donnerstag, 27. Juni 2019

Uhrzeit:                        ab 9:30 Uhr

Treffpunkt:                   Museum Mödlareuth

 

Details und weitere Angebote zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Stiftungswebsite unter: 
https://www.stiftung-naturschutz-thueringen.de/30-jahre-gruenes-band.html

 

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe können Sie >>HIER<< herunterladen.

 

Wir als Stiftung Naturschutz Thüringen würden uns freuen, zahlreiche Besucher bei den Veranstaltungen begrüßen zu können. Der Eintritt ist frei!

 

 

 

Hintergrund:

Wo früher Stacheldraht und Minen herrschten, regiert heute die Natur. Ein einzigartiger Biotopverbund ist dort entstanden, wohin Jahrzehnte lang niemand einen Fuß zu setzen wagte. Braunkehlchen, seltene Heuschrecken oder wunderschöne Orchideen haben von der unmenschlichen Grenze profitiert und sollen nun ihren Lebensraum behalten, während gleichzeitig die Menschen das GRÜNE BAND als Erinnerungslandschaft erleben.

Seit 2010 hat die Bundesrepublik Deutschland ca. 4000 Hektar Flächen am GRÜNEN BAND an die Stiftung Naturschutz Thüringen übertragen. Die Übertragung ist mit der Pflicht verbunden, das GRÜNE BAND sowohl als einmaligen national bedeutenden Biotopverbund als auch als geschichtliches Mahnmal zu erhalten und zu entwickeln.

Das Grüne Band ist seit 11. Dezember 2018 als Nationales Naturmonument geschützt und die Stiftung Naturschutz Thüringen als Trägerin beauftragt, womit für die SNT eine besondere Verantwortung für das Grüne Band einhergeht. Gleichzeitig sehen wir diese Aufgabe als Herausforderung, die Entwicklung dieses einzigartigen Biotopverbundes  noch intensiver zu gestalten. Dabei bauen wir auf die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Akteuren des behördlichen, aber auch des ehrenamtlichen Naturschutzes, des Denkmalschutzes und der Grenzstätten sowie der örtlichen Partnern

 

Um 20:30 Uhr startet in der Friedrich-Müller-Straße an der großen Holztafel, in unmittelbarer Nähe zum Netto Parkplatz, die Wanderung zum Naturpark-Haus. Pünktlich zum Sonnenuntergang um 21:14 Uhr wird dort der stationäre Fledermausdetektor feierlich eingeweiht. Hierbei handelt es sich um einen umgebauten Parkscheinautomat, der unter anderem verschiedene Fledermausrufe vom Band wiedergibt und echte Rufe analysiert.

Unter dem Motto „Auf den Spuren der Geister der Nacht“ sind alle Kinder mit ihren Familien herzlich zu diesem Spektakel eingeladen. Wer möchte kann sich als Geist oder Fledermaus verkleiden und bekommt ein kleines Geschenk.

25 verschiedene Fledermausarten gibt es in Deutschland. Auf dem Gelände der Naturparkverwaltung können an diesem Tag mobile Detektoren ausgeliehen werden, um die nachtaktiven Tiere aus nächster Nähe kennen zu lernen.

„Es geht aber nicht nur um die waghalsigen Flugmanöver der Fledermäuse. In der Nacht sieht die Welt einfach anders aus. Es wird langsam dunkel, es wird ruhiger, wir nehmen Geräusche anders wahr“, berichtet die Leiterin der Naturparkverwaltung Christine Kober. Wer sich nicht ins Dunkel der Nacht traut, kann auch am Lagerfeuer entspannen und den Tag ausklingen lassen.

Auch hier kann mit etwas Glück hautnah miterlebt werden, wie lautlose Schatten auf ihrer wilden Jagd nach Insekten vorbeihuschen.

Wir freuen uns auf die Nachtschwärmer und ihre Eltern und wollen Natur auch in der Nacht erlebbar machen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Unter fachkundiger Führung und Unterstützung der Stiftung Fledermaus, der Naturparkverwaltung Thüringer Schiefergebirge/Ober Saale und der Natura2000-Station Obere Saale freuen wir uns auf viele Gäste aus nah und fern.

Am Lagerfeuer kann gegrillt werden. Speisen und Getränke müssen selbst mitgebracht werden.

Telefonische Voranmeldung ist erwünscht unter: 0361-57 392 5096

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