Archiv

Folgende Events und Aktionstage stehen nun fest im Programm des Landschaftspflegeverbandes und werden kostenfrei angeboten.

Samstag, 15.06.2019
SENSENMÄHKURS im "Dreba-Plothener-Teichgebiet"
Gemeinsam mit Sensenlehrer Mario Knoll mähen und beräumen wir die Wiese am Scheibenteich zwischen Knau und Plothen.
8-15 Uhr, Sensen und Werkzeug werden zur Verfügung gestellt. Eigene Sensen können gern zur Begutachtung mitgebracht werden.

Dienstag, 09. & Mittwoch, 10.07.2019
STREUOBSTSCHNITT-EVENT auf der Kirschwiese bei Burgk/Schleiz im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale
Die Kirschbäume der Streuobstwiese unweit des Schlosses Burgk an der Saale bedürfen dringend einer Pflege. Unter fachkundiger Anleitung von Baumwartin Ariane Viller sollen die Bäume gepflegt werden und die Streuobstwiese erhalten. Die Teilnehmer bekommen den fachgerechten Obstbaumschnitt praxisnah und einprägsam vermittelt.
Dauer: jeweils 9-15 Uhr, auch tageweise Teilnahme möglich.

Gern können unterstützend Leitern, Schutzhelme, Sicherheits-Spanngurte, Hacken, Sägen & Hochentaster mitgebracht werden. Erntebehälter für Süßkirschen nicht vergessen.

27.07. - 07.08.2019
Internationales SOMMERCAMP für die Vielfalt in Titschendorf / Wurzbach
Gemeinsames Anpacken bei der Bergwiesenmahd und Heidepflege im Grünen Band. Lernen Sie das Mähen mit der Sense und das Dengeln vom anerkannten Sensenlehrer Mario Knoll und genießen Sie gleichzeitig Natur pur im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale! Jeder kann dabei sein – egal ob alt oder jung oder mit der ganzen Familie. Auch tageweise. Gern kann die eigene Sense zur Begutachtung mitgebracht werden.
Unterkunft (begrenzte Plätze), Grundverpflegung und Sensen werden gestellt!

 

Alle Infos und die Anmeldung unter: Landschaftspflegeverband "Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale" e.V., Breite Straße 20, 07381 Pößneck, Tel.: 03647 / 419101, Mail: info@lpv-schiefergebirge.de, www.lpv-schiefergebirge.de

Kann man noch unbeschwert in den Wald gehen? Was können Weidetierhalter tun? Welche Chancen, Risiken und Lösungen gibt es für eine möglichst konfliktarme Rückkehr des Wolfes?

"Der Wolf ist 150 Jahre nach seiner Ausrottung neu für uns alle und es gibt viele Fragen. Wir nehmen das ernst. Deshalb haben wir eine Informationsveranstaltung organisiert. Wir wollen konkretes Wissen und Fakten vermitteln", erklärt die Leiterin der Naturparkverwaltung Christine Kober. Heute ist die Meinung über den Wolf ambivalent. Manche haben das Bild vom Wolf aus Märchen wie "Der Wolf und die sieben jungen Geißlein" oder "Rotkäppchen" vor Augen, aber viele Kinder rufen auch voll Selbstbewusstsein im Kinderspiel "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?" aus voller Kehle "Niemand!"

Für Wanderer und Menschen, die oft im Wald unterwegs sind, wird auch die Frage erörtert, wie man sich richtig verhalten sollte bei unerwarteten Begegnungen mit einem Wolf. Weitere Themen sind Artenschutz und die Anwendung der Förderrichtlinie Wolf für die Halter von Weidetieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, konkrete Nachfragen u.a. auch zur Antragsstellung zu besprechen.

Als Referent wird Herr Jens Hermann vom Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) auftreten. Herr Hermann ist bei der Bewilligungsbehörde für Anträge auf Förderung von Präventionsmaßnahmen und Schadensregulierung hinsichtlich Wolf und Luchs der Ansprechpartner. Diese öffentliche Veranstaltung richtet sich an Landwirtschaftsbetriebe, Hobbytierhalter, interessierte Bürgerinnen und Bürger, Touristiker, Förster, Jäger und Mitglieder der Hegegemeinschaft. Der Eintritt ist frei.

Wandern Sie auf dem Kinderweg vom Leutenberger Marktplatz bis zum Naturpark-Haus und erleben Sie einen entspannten Nachmittag in den NaturParkWelten oder entlang der Sormitz auf dem Sormitzweg bis zu einem Haltepunkt der Sormitztalbahn. Eine Rückfahrt mit dem Zug eröffnet neue Perspektiven und Blickwinkel in das idyllische Sormitztal. Mit etwas Glück sehen Sie eine Wasseramsel im Bach oder einen Feuersalamander am Weg. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in der Stadt Leutenberg und auch im OT Grünau sowie in der Stadt Wurzbach.

Am Donnerstag, dem 27.06.2019 laden wir in Kooperation mit dem LPV Thüringer Schiefergebirge und dem Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth unter dem Titel „Weltgeschichte am Gartenzaun – der Eiserne Vorhang im Dorfbach“ zu einer Veranstaltung ein.

Der Vormittag steht, um 9:30 beginnend, im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth ganz im Zeichen der Grenzgeschichte. Mödlareuth ist ein Ort der beidseitig des bayerisch-thüringischen Grenzbachs Tannbach entstand und somit schon immer zu zwei Herrschafts- und Verwaltungsgebieten gehörte. Dies führte mit dem Ausbau der innerdeutschen Grenze dazu, dass der Ort in seiner Mitte entlang des Tannbachs durch eine Mauer getrennt war. Das brachte ihm den Beinamen „Little Berlin“ ein. Teile der Grenzbefestigungen sind noch immer erhalten und bei einer Präsentation des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth können die Besucher hautnah und am „lebendigen“ Beispiel einen Eindruck der deutschen Teilung bekommen.

Für Interessierte geht es nach einer Mittagspause dann gegen 12:30 Uhr mit Wiebke Preußer vom Landschaftspflegeverband auf dem Kolonnenweg entlang des Tannbachs ins Grüne Band. Hier kann bei einem Arbeitseinsatz tatkräftig zum Erhalt des Naturraums Grünes Band zwischen Mödlareuth und Töpen beigetragen werden.

                                                                                                          

Titel:                             „Weltgeschichte am Gartenzaun – der Eiserne Vorhang im Dorfbach“

Datum:                          Donnerstag, 27. Juni 2019

Uhrzeit:                        ab 9:30 Uhr

Treffpunkt:                   Museum Mödlareuth

 

Details und weitere Angebote zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Stiftungswebsite unter: 
https://www.stiftung-naturschutz-thueringen.de/30-jahre-gruenes-band.html

 

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe können Sie >>HIER<< herunterladen.

 

Wir als Stiftung Naturschutz Thüringen würden uns freuen, zahlreiche Besucher bei den Veranstaltungen begrüßen zu können. Der Eintritt ist frei!

 

 

 

Hintergrund:

Wo früher Stacheldraht und Minen herrschten, regiert heute die Natur. Ein einzigartiger Biotopverbund ist dort entstanden, wohin Jahrzehnte lang niemand einen Fuß zu setzen wagte. Braunkehlchen, seltene Heuschrecken oder wunderschöne Orchideen haben von der unmenschlichen Grenze profitiert und sollen nun ihren Lebensraum behalten, während gleichzeitig die Menschen das GRÜNE BAND als Erinnerungslandschaft erleben.

Seit 2010 hat die Bundesrepublik Deutschland ca. 4000 Hektar Flächen am GRÜNEN BAND an die Stiftung Naturschutz Thüringen übertragen. Die Übertragung ist mit der Pflicht verbunden, das GRÜNE BAND sowohl als einmaligen national bedeutenden Biotopverbund als auch als geschichtliches Mahnmal zu erhalten und zu entwickeln.

Das Grüne Band ist seit 11. Dezember 2018 als Nationales Naturmonument geschützt und die Stiftung Naturschutz Thüringen als Trägerin beauftragt, womit für die SNT eine besondere Verantwortung für das Grüne Band einhergeht. Gleichzeitig sehen wir diese Aufgabe als Herausforderung, die Entwicklung dieses einzigartigen Biotopverbundes  noch intensiver zu gestalten. Dabei bauen wir auf die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Akteuren des behördlichen, aber auch des ehrenamtlichen Naturschutzes, des Denkmalschutzes und der Grenzstätten sowie der örtlichen Partnern

Das Wandern am Hohenwarte Stausee gleicht einer interessanten Entdeckungsreise, die durch Flora und Fauna führt und verträumte Dörfer und die wildromantische Landschaft des größten zusammenhängenden Stauseegebietes Deutschlands führt. Immer wieder gibt es atemberaubende Ausblicke auf die fjordähnlichen Buchten und imposanten Felsvorsprünge, die mit sanften Hügeln und Tälern wechseln. Wer kein Wanderfreund ist, gelangt mit dem Wanderbus zum Schiff fahren an die Sperrmauer Hohenwarte, kann einen Tag in Ziegenrück verbringen und das Wasserkraftmuseum besuchen, baden gehen oder die Wassersportmöglichkeiten nutzen. Auch einmal rund um den Stausee kann man mit dem Wanderbus fahren. Die Fahrerinnen und Fahrer erzählen gern etwas über die Umgebung und geben manche Geheimtipps zu lohnenden Ausflugszielen und Einkehrmöglichkeiten.

Der Fahrplan des Wanderbusses Thüringer Meer ist im KomBus-Jahresfahrplan und in der Fahrplan- Linienauskunft auf der Homepage unter der Liniennummer 590 zu finden. Aufgrund des großen Zuspruchs empfiehlt sich eine Reservierung am Servicetelefon, damit ein entsprechend großer Bus eingesetzt werden kann. Die Anmeldung für die Fahrten am Donnerstag und Freitag sollten bis zum Vortag, 15 Uhr eingehen, für die Fahrten am Samstag und Sonntag bis Freitag, 15 Uhr. Für sechs Euro gibt es beim Busfahrer ein Tagesticket für den Wanderbus. Wer an vier aufeinanderfolgenden Tagen alle Etappen des Hohenwarte Stausee Wegs wandern möchte, kann ein Vier-Tages-Ticket für 22 Euro erwerben. Natürlich sind auch reguläre Fahrscheine laut gültigem Tarif erhältlich. Mit der KomBus-Linie 620 kann man auch ab Bad Lobenstein mit Umstieg in Ziegenrück den Wanderbus Thüringer Meer erreichen. Für Wanderlustige und Ausflügler aus Richtung Rottenbach – Erfurt besteht am Saalfelder Bahnhof Anschluss von und zur Erfurter Bahn.

Quelle: Kombus

Gesamt: 126 zurück zu den aktuellen News