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Stellenausschreibung

 

In der Stiftung bürgerlichen Rechts, Thüringischer Schieferpark Lehesten, ist die Stelle eines Projektkoordinators für die Neukonzeption des Technischen Denkmals „Historischer Schieferbergbau Lehesten“ (TD) vorbehaltlich der Bewilligung entsprechender Fördermittel zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

• Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für die Neukonzeption des Technischen

Denkmals „Historischer Schieferbergbau Lehesten“ unter Berücksichtigung aller für

das Technische Denkmal spezifischen Parameter (Geopark Schieferland, Naturpark

Thüringer Wald etc.)

• Insbesondere die Erarbeitung und Umsetzung einer der Machbarkeitsstudie

angepassten Museumskonzeption

• Ermittlung von Alternativstrukturen für den Museumsbetrieb

• Erstellung von Konzepten des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere

im Zusammenhang mit den regionalen und fachbezogenen Akteuren

• Erstellung von Kosten- und Finanzierungsplänen

• Erstellung von Fördermittelanträgen und Drittmittelakquise

• Pflege und Ausbau der bestehenden Kooperationen mit wissenschaftlichen Institutionen, öffentlichen Einrichtungen und Behörden insbesondere mit der Stadt Lehesten, dem Freistaat Thüringen, der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG), dem Thüringer Landesbergamt (TLBA) und mit dem Museumsverband Thüringen e.V. (MVT)

• Ausbau des Kooperationsnetzwerkes in Hinblick auf die Machbarkeitsstudie und deren Umsetzung

 

Die Änderung des Aufgabengebietes behalten wir uns vor.

 

Wir erwarten:

• Entsprechende praktische Erfahrungen in der Erarbeitung und Umsetzung von Machbarkeitsstudien im musealen Bereich

• Einschlägige Erfahrung in der Museumspraxis, der Konzeption und im Kulturmanagement

 

• Kenntnisse und Erfahrungen in der Aufstellung von Finanzierungsmodellen

• Kenntnisse der Thüringer Landesgeschichte sowie der Geologie des Landes und des Schieferhandwerks oder Bereitschaft, sich diese anzueignen

• Sprachkenntnisse Deutsch und Englisch

• Systematische, strukturierte und ergebnisorientierte Arbeitsweise

• Stark ausgeprägtes Organisationsvermögen

• Selbstständiges und sorgfältiges Arbeiten

• Sehr gute Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit

• Motivation und Flexibilität

 

Wir bieten:

• Ein umfangreiches, interessantes und vielseitiges Aufgabengebiet

• Eine befristete Stelle vom 01.11.2018 bis 31.10.2019 mit 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit

• Das Arbeitsverhältnis und die Eingruppierung richten sich nach dem Tarifvertrag desöffentlichen Dienst (TVöD).

• Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe E12.

• Arbeitsorte: Technisches Denkmal „Historischer Schieferbergbau Lehesten“, Staatsbruch 17, 07349 Lehesten; Rathaus Lehesten, Obere Marktstraße 1 07349 Lehesten

 

Ihre Fragen zum Aufgabengebiet beantwortet Ihnen gern die Geschäftsleitung des Technischen Denkmals telefonisch unter 036653-26270 oder per E-Mail unter denkmallehesten@t-online.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann richten sie Ihre schriftliche, aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bitte bis 15. September 2018 an die Stiftung „Thüringischer Schieferpark Lehesten“, Staatsbruch 17, 07349 Lehesten

Das Bayerische Landesamt für Umwelt prämiert die Stockheimer Steinkohle als Gestein des Jahres 2018.

Fünfzig Jahre nach Schließung der Katharinenzeche in Stockheim dürfen sich Knappenverein, Bergmannskapelle, Förderverein Bergbaugeschichte und die Gemeinde Stockheim über eine besondere Auszeichnung freuen: Bayerns Repräsentant für das Gestein des Jahres 2018 ist das Steinkohle-Geotop. Dies gab der Chef-Geologe am Landesamt für Umwelt, Dr. Roland Eichhorn, anlässlich der Prämierung im Beisein der Repräsentanten von Geopark Schieferland und Naturpark Frankenwald auf dem Stockheimer Bergbauareal bekannt.

Seine Argumentation: "Stockheim hat Außergewöhnliches zu bieten. Denn es ist der einzige Ort in ganz Bayern, in dem das "Schwarze Gold", die Steinkohle, für Besucher sichtbar freigelegt wurde. Die Gemeinde Stockheim habe gemeinsam mit dem Förderverein Bergbaugeschichte Stockheim/Neuhaus durch umfangreiche Geotop-Pflegemaßnahmen die Bergbaugeschichte der Region lebendig gemacht. Auf dem Gelände der ehemaligen Katharinenzeche sei die Steinkohle aufwändig frei gegraben und als Ausflugsziel und Lernort mit Sitzstufen und Überdachung gestaltet.
In Zusammenarbeit mit dem Geopark Schieferland sei außerdem der "Bergbau-Erlebnispfad-Dachsbau" - ein Wanderweg durch das Bergbaurevier, mit Infos zur Geologie und Bergbaugeschichte, entstanden. "Dieses ehrenamtliche Engagement wird mit der Prämierung besonders gewürdigt", betonte Eichhorn. Weiter sagte er, dass sich im Großraum Stockheim die wichtigsten Steinkohle-Bergwerke Bayerns befanden. So sei von 1756 bis 1968 hier Kohle gefördert worden. Danach war Schicht im Schacht! So sei dieses Jahr die Wahl auf die Stockheimer Steinkohle gefallen. "Wir stehen hier an der einzigen Stelle in ganz Bayern, an der Steinkohle in natura betrachtet werden kann."

Bürgermeister Rainer Detsch zeigte sich hoch erfreut über die hohe Auszeichnung durch das Bayerische Landesamt für Umwelt. Dies sei ein weiterer Motivationsschub für die Fortführung der bergmännischen Traditionspflege, die sich auf einem hohen Niveau befinde. Vor allem für die Jugend habe die Wertevermittlung zugenommen, denn der Steinkohlen-Bergbau im Haßlachtal sei ein Stück Heimat. Ja, er habe bayernweit ein Alleinstellungsmerkmal. Daraus ergebe sich eine identitätsstiftende Geschichte.

Von Gerd Fleischmann.

Unter dem Motto „Auf den Spuren der Geister der Nacht“ sind alle Interessierten zu diesem Familienerlebnis eingeladen. 25 verschiedene Fledermausarten gibt es in Deutschland. Die Fledermaus-Entdeckerwanderung bietet die Möglichkeit, die nachtaktiven Tiere aus nächster Nähe kennen zu lernen.

„Es geht aber nicht nur um die waghalsigen Flugmanöver der Fledermäuse. In der Nacht sieht die Welt einfach anders aus. Es wird langsam dunkel, es wird ruhiger, wir nehmen Geräusche anders wahr“, berichtet die Leiterin der Naturparkverwaltung Christine Kober.

Am 19. Juli ist der Sonnenuntergang für 21:14 Uhr und am 26. Juli für 21:05 Uhr angezeigt. Die Entdeckerwanderung startet also in der Abenddämmerung. „Mit etwas Glück können wir hautnah miterleben, wie lautlose Schatten auf ihrer wilden Jagd nach Insekten an uns vorbeihuschen und wir können diese Fledermäuse sichtbar machen. Wenn in der Ferienzeit die Kinder länger wach sind und später ins Bett müssen oder ein besonderes Ferienerlebnis gesucht wird, dann kann ein solcher Abendspaziergang für Familien eine wahre Entdeckungsreise der Nacht sein. Grillen zirpen, Glühwürmchen fliegen und Kinder werden zu begeisterten Naturforschern. Scheinbar Unsichtbares wird sichtbar. Scheinbar Stilles wird hörbar. Überraschendes tritt hervor. Natur erlebbar machen ist eines unserer Ziele. Eine erlebnisreiche und außergewöhnliche Wanderung bleibt in Erinnerung, macht nachdenklich und kann das Verständnis für die Bedeutung der biologischen Vielfalt fördern“, wirbt Christine Kober.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Unter fachkundiger Führung und Unterstützung der Stiftung Fledermaus, der Naturparkverwaltung Thüringer Schiefergebirge/Ober Saale und dem Familotel „Am Rennsteig“ freuen wir uns auf viele Gäste aus nah und fern.

Telefonische Voranmeldung ist erwünscht unter 036652/400.

Übrigens: Der Fledermausrucksack kann bei unserem Naturparkpartner, den Familotel „Am Rennsteig“ und in den Saalfelder Feengrotten von jedermann kostenfrei ausgeliehen werden. Die Ausleihe ist nicht an die Termine der Entdeckerwanderung gebunden. Fledermäuse lassen sich hervorragend bei ihren Aktivitäten beobachten. Sie lassen sich durch die Anwesenheit von neugierigen Beobachtern auch nicht stören. Ausgestattet mit Stirnlampe, Fledermausdetektor, Fledermausbuch und noch vielem mehr, kann das Abenteuer auf den vorgeschlagenen Fledermaus-Routen beginnen. Die Geräusche der Fledermaus werden mit den Detektor für das menschliche Ohr hörbar gemacht. Mit dem Fledermausbuch lassen sich die Laute bestimmen und somit Rückschlüsse auf die Fledermausart ziehen. Im Licht der Stirnlampe entdeckt man noch zahlreiche andere große und kleine Tiere. Im Begleitheft des Rucksacks steht alles Wissenswerte über die Fledermäuse rund um Wurzbach.

Gahma liegt auf einer Höhe bei 590 m über NN. Mitten im Ort, hinter der Dorfkirche und neben dem Sportplatz wird der Besucher auf der Obstwiese im Dorf-Garten Gahma begrüßt.

Hier wurden im Herbst 2014 verschiedene  Sorten Apfelbäume, Birnen, Pflaumen und Kirschen gepflanzt und damit Ort zum Verweilen, Lauschen und Genießen geschaffen – nicht nur für den Menschen.

In einem Klappbuch wird den Besuchern erläutert, was hier auf der Wiese, in den Bäumen und Sträuchern kreucht und fleucht, summt und brummt und in der Naturparkregion beheimatet  ist. Anregungen und Ideen zum Nachmachen im eigenen Garten werden gegeben und „Abgucken“ ist sehr erwünscht.

Aktuell sieht dieser Ort für den Laien wie ein ungepflegtes Wiesengrundstück aus. Wer aber genauer hinsieht, merkt schnell, dass dieser Eindruck täuscht.

Hier ist ein kleines Naturwunder zu entdecken. Der Sportplatz ist gemäht, die Straße asphaltiert, die Wege zur Bank und zum Klappbuch wurden kürzlich auch gemäht, um den Zugang zu gewährleisten. Nur mittendrin wächst hohes Gras, Kräuter blühen und duften, es summt und brummt, überall fliegen Schmetterlinge, Grashüpfer zirpen und man hat das Gefühl an einem anderen Ort zu sein, nur fünf Meter von der Dorfkirche und dem Sportplatz entfernt.

Diese bewusste Ortswahl zeigt, dass es den dort lebenden Menschen wichtig ist, aktiv einen Beitrag zum Umweltschutz und der Erhaltung der Insektenwelt zu leisten. Die Bedeutung von Schutzgebieten für die Insektenvielfalt ist nicht nur zentral im Ort platziert, sondern soll damit auch direkt in das Bewusstsein der Menschen (vor-)dringen.

Die Naturparkverwaltung Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale und der Ort Gahma schaffen hier wichtige Lebensräume für Insekten. Strukturreiche Hecken mit Hunds-Rose, Sal-Weide und Schwarzem Holunder uvm. dienen zudem als Nahrungsgrundlage.

Vom 26. Juli bis 2. September 2018 werden auf der Internetseite der Heinz Sielmann Stiftung unter

www.sielmann-stiftung.de/naturwunder

die ausgewählten „Naturwunder in Deutschland" vorgestellt und für das Online-Voting freigegeben. Die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland wollen mit dieser Sommeraktion auf die Bedeutung von Schutzgebieten für die Insektenvielfalt aufmerksam machen.

Voten Sie für unser Naturwunder im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale. Seien Sie Lokalpatriot und wählen Sie mit nur einem Klick den Dorf-Garten in Gahma zum Naturwunder! 

Die Süßkirsch-Plantage „Auf der Stircks“ befindet sich unmittelbar am Bienenerlebnispfad und bietet einen weiten Blick über das Saaletal. Anlass genug, diesen schönen Ort für das erste Weischwitzer Kirschfest auszuwählen. Am Sonntag den 8. Juli 2018 treffen sich die Gemeinschaftsschule Kaulsdorf, Herr Trenz vom VDN-Umweltmobil, Obstbaumkenner und der Saalfelder Imkerverein um eine summende Atmosphäre schaffen. Wie wichtig Honig- und vor allem die über 300 bekannten Arten Wildbienen für die Natur und für uns als Existenzgrundlage sind, zeigt der Imkerverein anhand mitgebrachter Bienenvölker und Informationsmaterialien. Thüringer Spezialitäten und Leckereien von der Streuobstwiese versüßen den Tag. Während sich die Kleinen und anderen Interessierten im Kirschkernweitspucken messen können, führen Pomologen den fachgerechten Schnitt eines Kirschbaumes vor und zeigen verschiedene Kirschsorten. 

Besucher sind herzlich eingeladen! 

 

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