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Dann bist Du hier genau richtig: 9 Tage im Thüringer Wald ohne Strom, fließend Wasser und feste Unterkunft. Dafür lernst Du das Kochen am Lagerfeuer (bzw. Pizza backen), das Bauen einer Unterkunft, Feuer zu machen ohne Streichhölzer und einiges über eßbare Pflanzen aus der Natur.

Dich erwarten außerdem eine spannende Nachtaktion, eine Schwitzhütte, eine zwei bis drei Tagestour, viele gemeinsame Spiele, eine relaxte, aufregende, lustige und herausfordernde Zeit im Wald und vieles mehr.

Wer: Mädchen und Jungen zwischen 13 und 16 Jahren
Wo: Thüringer Wald bei Paulinzella
Kosten: 250 € pro Person inkl. aller Leistungen (Vollverpflegung, Versicherung...)
Kontakt: ELAN e.V., Brühler Str. 52, 99084 Erfurt, www.elanev.de, 0361/5512863

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Das Thüringer Umweltministerium veröffentlicht für interessierte BürgerInnen sowie kommunale Behörden erstmals Managementpläne für weit verbreitete invasive Arten in Thüringen. Die Dokumente enthalten Hinweise und Informationen zum Umgang mit den hierzulade neuen Tieren und Pflanzen und stehen auf der Internetseite des Thüringer Umweltministeriums zur Verfügung: http://bit.ly/invasiveArten

Betroffen sind bspw. Arten wie der Waschbär, das Streifenhörnchen, die Amerikanische Schmuckschildkröte, der Ochsenfrosch und die Wasserhyazinthe.

Alle diese Arten stehen auf einer 49 Tier- und Pflanzenarten umfassenden Liste der EU, die besonders ausbreitungsstarke gebietsfremde Tiere und Pflanzen umfasst. Bei diesen europaweit invasiven Arten wurden ein Stopp der Zucht und ein Verbot der Ausbringung in die Natur ausgesprochen. Alle Arten dürfen nicht mehr gehandelt werden.

Grund für die Listung dieser Tier- und Pflanzenarten ist ihre Bedrohung der heimischen Natur. Invasive Arten sind Pflanzen oder Tiere, die durch den Menschen in Lebensräume außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes eingebracht wurden, z.B. als zum Beispiel als Reisemitbringsel oder durch den Garten-Handel. Einige sind besonders wuchskräftig und vermehrungsfreudig, so dass sie sich auch außerhalb des Gartenzaunes oder der Voliere in der Natur ausbreiten.

Invasive Arten haben in ihrer neuen Umwelt oft keine natürlichen Feinde und etablieren sich so in der freien Natur. Invasiv werden sie deshalb genannt, weil manche Arten sich besonders stark ausbreiten und dadurch gebietsheimische Pflanzen oder Tiere verdrängen, die Lebensraumbedingungen verändern oder sich genetisch mit heimischen Arten vermischen. Deshalb gelten invasive Arten weltweit als Bedrohung der biologischen Vielfalt.

Seit 2016 wird in der EU eine Liste mit den Arten geführt, die europaweit als invasiv und für die Biodiversität bedrohlich eingeschätzt werden. In Thüringen werden von dieser Liste bisher 12 Arten häufig angetroffen: Mink, Marderhund, Waschbär, Nutria, Nilgans, Bisam, Blaubandbärbling, Kamberkrebs, Signalkrebs, Marmorkrebs, Roter Amerikanischer Sumpfkrebs sowie Riesenbärenklau und Drüsiges Springkraut

Mit den Managementblättern sollen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Naturschutz-, Jagd und Fischereibehörden Maßnahmenvorschläge zur Eindämmung dieser Arten an die Hand gegeben werden. Dabei sollte gerade bei den weit verbreiteten Arten sinnvoll abgewogen werden, wo Maßnahmen langfristig auch effektiv sind, so dass es nicht zu einer Neubesiedelung kommt.

Für folgende invasive Arten wurden Managementblätter veröffentlicht:

- Chinesische Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis),

- Großer Wassernabel (Hydrocotyle ranunculoides),

- Wechselblatt-Wasserpest (Lagarosiphon major),

- Nordamerikanischer Ochsenfrosch (Lithobates catesbeianus),

- Großblütiges Heusenkraut (Ludwigia grandiflora),

- Gelbe Scheincalla (Lysichiton americanus),

-  Nutria (Myocastor coypus),

- Brasilianisches Tausendblatt (Myriophyllum aquaticum),

- Kamberkrebs (Orconectes limosus),

- Signalkrebs (Pacifastacus leniu sculus),

- Roter Amerikanischer Sumpfkrebs (Procambarus clarkii),

- Marmorkrebs (Procambarus fallax f. virginalis),

- Waschbär (Procyon lotor),

- Blaubandbärbling (Pseudorasbora parva),

- Sibirisches Streifenhörnchen (Tamias sibiricus),

- Buchstaben - Schmuckschildkröte (Trachemys scripta).

In Thüringen sind für die invasiven Arten der EU-Liste nach § 29 Abs. 1 Thüringer Naturschutzgesetz die unteren Naturschutzbehörden der Kreise und kreisfreien Städte erste Ansprechpartner.

Der Hohenwarte Stausee Weg wurde für die Publikumswahl "Deutschlands Schönste Wanderwege 2019" in der Kategorie Routen /Weitwanderwege nominiert.

13 Routen (Weitwanderwege) und 14 Touren (Tagestouren) haben es aus ursprünglich über 100 Bewerbungen auf die Liste der Nominierten geschafft. Als einziger Weg in Thüringen wurde der Hohenwarte Stausee Weg in der Kategorie Weitwanderwege aufgenommen. Bis zum 30. Juni steht der Hohenwarte Stausee Weg nun zur Publikumswahl. Helfen Sie mit und stimmen Sie ab!

Hier geht's zum Voting: www.wandermagazin.de/wahlstudio

Mit Ihrer Teilnahme am Voting können Sie helfen, dass der Hohenwarte Stausee Weg (Nr. 13 in seiner Kategorie) auch gewinnt. Jeder darf nur einmal abstimmen und muss sich einen Weg in der Kategorie Weitwanderweg und Tagestouren aussuchen. Unter allen Teilnehmern werden nach Schließung des Wahlstudios tolle Outdoor-Sachpreise verlost.

Am 7. September 2019 erfolgt dann die feierliche Ehrung der drei Erstplatzierten in Düsseldorf während der TourNatur 2019.

 

Sehen Sie Gemälde, Fotos und Objekte von Künstlern aus der Region zum Thema: "Lebenslinie-GRÜNES BAND".

Das Grüne Band ist Mahnmal für immer. Es erzählt Geschichte und ist heute der größte Biotopverbund mit seltenen Pflanzen und Tieren.

Von seltenen Pflanzen, dem Kolonnenweg und Grenzsteinen bis zu Pioniergehölzen, Naturschutz und Texten aus der Literatur bieten die Künstler eine breite Palette ihres Schaffens.

Mit dieser Ausstellung soll auf die Region aufmerksam gemacht werden. Dabei präsentieren die Künstler die Zukunft des Grünen Bandes mit Ausschnitten aus Natur und Leben - "Lebenslinie-GRÜNES BAND".

Besuchen das Grenzbahnhofmuseum in Probstzella.

Weitere Infos über:

Naturführerin Bettina Thieme, Lauensteiner Weg 38, 98743 Gräfenthal

Mobil: 0172- 6338025

 

 

 

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