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Durch diese Baumaßnahme im Bereich der Zufahrtsstraße zur Friedensburg kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen kommen. Wanderer, die den Kinderweg in Leutenberg erkunden wollen, bitten wir, auf die Beschilderungen und Absperrungen in diesen Bereichen zu achten.

Die geplante Bauzeit beträgt 7 Monate. Während dieser Zeit ist die Zufahrt zur Fachklinik nur eingeschränkt möglich und für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Der Parkplatz/Burgstraße ist gesperrt.

Informationen zum Kinderweg in Leutenberg finden Sie hier: http://www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de/files/15374E452FD/Kinderweg%20.pdf

 

Wandern Sie auf dem Kinderweg vom Leutenberger Marktplatz bis zum Naturpark-Haus und erleben Sie einen entspannten Nachmittag in den NaturParkWelten oder entlang der Sormitz auf dem Sormitzweg bis zu einem Haltepunkt der Sormitztalbahn. Eine Rückfahrt mit dem Zug eröffnet neue Perspektiven und Blickwinkel in das idyllische Sormitztal. Mit etwas Glück sehen Sie eine Wasseramsel im Bach oder einen Feuersalamander am Weg. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in der Stadt Leutenberg und auch im OT Grünau sowie in der Stadt Wurzbach.

Das Wandern am Hohenwarte Stausee gleicht einer interessanten Entdeckungsreise, die durch Flora und Fauna führt und verträumte Dörfer und die wildromantische Landschaft des größten zusammenhängenden Stauseegebietes Deutschlands führt. Immer wieder gibt es atemberaubende Ausblicke auf die fjordähnlichen Buchten und imposanten Felsvorsprünge, die mit sanften Hügeln und Tälern wechseln. Wer kein Wanderfreund ist, gelangt mit dem Wanderbus zum Schiff fahren an die Sperrmauer Hohenwarte, kann einen Tag in Ziegenrück verbringen und das Wasserkraftmuseum besuchen, baden gehen oder die Wassersportmöglichkeiten nutzen. Auch einmal rund um den Stausee kann man mit dem Wanderbus fahren. Die Fahrerinnen und Fahrer erzählen gern etwas über die Umgebung und geben manche Geheimtipps zu lohnenden Ausflugszielen und Einkehrmöglichkeiten.

Der Fahrplan des Wanderbusses Thüringer Meer ist im KomBus-Jahresfahrplan und in der Fahrplan- Linienauskunft auf der Homepage unter der Liniennummer 590 zu finden. Aufgrund des großen Zuspruchs empfiehlt sich eine Reservierung am Servicetelefon, damit ein entsprechend großer Bus eingesetzt werden kann. Die Anmeldung für die Fahrten am Donnerstag und Freitag sollten bis zum Vortag, 15 Uhr eingehen, für die Fahrten am Samstag und Sonntag bis Freitag, 15 Uhr. Für sechs Euro gibt es beim Busfahrer ein Tagesticket für den Wanderbus. Wer an vier aufeinanderfolgenden Tagen alle Etappen des Hohenwarte Stausee Wegs wandern möchte, kann ein Vier-Tages-Ticket für 22 Euro erwerben. Natürlich sind auch reguläre Fahrscheine laut gültigem Tarif erhältlich. Mit der KomBus-Linie 620 kann man auch ab Bad Lobenstein mit Umstieg in Ziegenrück den Wanderbus Thüringer Meer erreichen. Für Wanderlustige und Ausflügler aus Richtung Rottenbach – Erfurt besteht am Saalfelder Bahnhof Anschluss von und zur Erfurter Bahn.

Quelle: Kombus

Das Thüringer Umweltministerium veröffentlicht für interessierte BürgerInnen sowie kommunale Behörden erstmals Managementpläne für weit verbreitete invasive Arten in Thüringen. Die Dokumente enthalten Hinweise und Informationen zum Umgang mit den hierzulade neuen Tieren und Pflanzen und stehen auf der Internetseite des Thüringer Umweltministeriums zur Verfügung: http://bit.ly/invasiveArten

Betroffen sind bspw. Arten wie der Waschbär, das Streifenhörnchen, die Amerikanische Schmuckschildkröte, der Ochsenfrosch und die Wasserhyazinthe.

Alle diese Arten stehen auf einer 49 Tier- und Pflanzenarten umfassenden Liste der EU, die besonders ausbreitungsstarke gebietsfremde Tiere und Pflanzen umfasst. Bei diesen europaweit invasiven Arten wurden ein Stopp der Zucht und ein Verbot der Ausbringung in die Natur ausgesprochen. Alle Arten dürfen nicht mehr gehandelt werden.

Grund für die Listung dieser Tier- und Pflanzenarten ist ihre Bedrohung der heimischen Natur. Invasive Arten sind Pflanzen oder Tiere, die durch den Menschen in Lebensräume außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes eingebracht wurden, z.B. als zum Beispiel als Reisemitbringsel oder durch den Garten-Handel. Einige sind besonders wuchskräftig und vermehrungsfreudig, so dass sie sich auch außerhalb des Gartenzaunes oder der Voliere in der Natur ausbreiten.

Invasive Arten haben in ihrer neuen Umwelt oft keine natürlichen Feinde und etablieren sich so in der freien Natur. Invasiv werden sie deshalb genannt, weil manche Arten sich besonders stark ausbreiten und dadurch gebietsheimische Pflanzen oder Tiere verdrängen, die Lebensraumbedingungen verändern oder sich genetisch mit heimischen Arten vermischen. Deshalb gelten invasive Arten weltweit als Bedrohung der biologischen Vielfalt.

Seit 2016 wird in der EU eine Liste mit den Arten geführt, die europaweit als invasiv und für die Biodiversität bedrohlich eingeschätzt werden. In Thüringen werden von dieser Liste bisher 12 Arten häufig angetroffen: Mink, Marderhund, Waschbär, Nutria, Nilgans, Bisam, Blaubandbärbling, Kamberkrebs, Signalkrebs, Marmorkrebs, Roter Amerikanischer Sumpfkrebs sowie Riesenbärenklau und Drüsiges Springkraut

Mit den Managementblättern sollen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Naturschutz-, Jagd und Fischereibehörden Maßnahmenvorschläge zur Eindämmung dieser Arten an die Hand gegeben werden. Dabei sollte gerade bei den weit verbreiteten Arten sinnvoll abgewogen werden, wo Maßnahmen langfristig auch effektiv sind, so dass es nicht zu einer Neubesiedelung kommt.

Für folgende invasive Arten wurden Managementblätter veröffentlicht:

- Chinesische Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis),

- Großer Wassernabel (Hydrocotyle ranunculoides),

- Wechselblatt-Wasserpest (Lagarosiphon major),

- Nordamerikanischer Ochsenfrosch (Lithobates catesbeianus),

- Großblütiges Heusenkraut (Ludwigia grandiflora),

- Gelbe Scheincalla (Lysichiton americanus),

-  Nutria (Myocastor coypus),

- Brasilianisches Tausendblatt (Myriophyllum aquaticum),

- Kamberkrebs (Orconectes limosus),

- Signalkrebs (Pacifastacus leniu sculus),

- Roter Amerikanischer Sumpfkrebs (Procambarus clarkii),

- Marmorkrebs (Procambarus fallax f. virginalis),

- Waschbär (Procyon lotor),

- Blaubandbärbling (Pseudorasbora parva),

- Sibirisches Streifenhörnchen (Tamias sibiricus),

- Buchstaben - Schmuckschildkröte (Trachemys scripta).

In Thüringen sind für die invasiven Arten der EU-Liste nach § 29 Abs. 1 Thüringer Naturschutzgesetz die unteren Naturschutzbehörden der Kreise und kreisfreien Städte erste Ansprechpartner.

Sehen Sie Gemälde, Fotos und Objekte von Künstlern aus der Region zum Thema: "Lebenslinie-GRÜNES BAND".

Das Grüne Band ist Mahnmal für immer. Es erzählt Geschichte und ist heute der größte Biotopverbund mit seltenen Pflanzen und Tieren.

Von seltenen Pflanzen, dem Kolonnenweg und Grenzsteinen bis zu Pioniergehölzen, Naturschutz und Texten aus der Literatur bieten die Künstler eine breite Palette ihres Schaffens.

Mit dieser Ausstellung soll auf die Region aufmerksam gemacht werden. Dabei präsentieren die Künstler die Zukunft des Grünen Bandes mit Ausschnitten aus Natur und Leben - "Lebenslinie-GRÜNES BAND".

Besuchen das Grenzbahnhofmuseum in Probstzella.

Weitere Infos über:

Naturführerin Bettina Thieme, Lauensteiner Weg 38, 98743 Gräfenthal

Mobil: 0172- 6338025

 

 

 

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